Jugendfeuerwehr Waldstetten, seit 11.04.2006
   
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  Feuerwehrgedichte
 

Feuerwehrgedichte

Das Feuer

(James Krüss)


Hörst du, wie die Flammen flüstern,

Knicken, knacken, krachen, knistern,

Wie das Feuer rauscht und saust,

Brodelt, brutzelt, brennt und braust?

Siehst du, wie die Flammen lecken,

Züngeln und die Zunge blecken,

Wie das Feuer tanzt und zuckt,

Trockne Hölzer schlingt und schluckt?

Riechst du, wie die Flammen rauchen,

Brenzlig, brutzlig, brandig schmauchen,

Wie das Feuer, rot und schwarz,

Duftet, schmeckt nach Pech und Harz?

Fühlst du, wie die Flammen schwärmen,

Glut aushauchen, wohlig wärmen,

Wie das Feuer, flackrig-wild,

Dich in warme Wellen hüllt?

Hörst du, wie es leiser knackt?

Siehst du, wie es matter flackt?

Riechst du, wie der Rauch verzieht?

Fühlst du, wie die Wärme flieht?

Kleiner wird der Feuersbraus:

Ein letztes Knistern,

Ein feines Flüstern,

Ein schwaches Züngeln,

Ein dünnes Ringeln -

Aus.

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Feuer
Martin Harner


Manchmal bin ich

Feuer & Flamme

von einer Idee, einem Gedanken.

Dann kommt einer

mit Wasser

und löscht mich aus.

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Das heilige Feuer


Auf das Feuer mit dem goldnen Strahle

Heftet sich in tiefer Mitternacht

Schlummerlos das Auge der Vestale,

Die der Göttin ewig Licht bewacht.

Wenn sie schlummerte, wenn sie entschliefe,

Wenn erstürbe die versäumte Glut,

Eingesargt in Gruft und Grabestiefe

Würde sie, wo Staub und Moder ruht.

Eine Flamme zittert mir im Busen

Lodert warm zu jeder Zeit und Frist

Die, entzündet durch den Hauch der Musen,

Ihnen ein beständig Opfer ist.

Und ich hüte sie mit heilger Scheue

Dass sie brenne rein und ungekränkt;

Denn ich weiß, es wird der ungetreue Wächter

lebend in die Gruft versenkt.

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Der Feuerreiter 
Eduard Mörike


Sehet ihr am Fensterlein 
dort die rote Mütze wieder? 
Nicht geheuer muss es sein, 
denn er geht schon auf und nieder. 
Und auf einmal welch Gewühle 
Bei der Brücke, nach dem Feld! 
Horch, das Feuerglöckchen gellt 
Hinterm Berg, 
hinterm Berg brennt es in der Mühle. 

Schaut! da sprengt er wütend schier 
Durch das Tor, der Feuerreiter, 
auf dem rippendürren Tier, 
als auf einer Feuerleiter! 
Querfeldein! Durch Qualm und Schwüle 
Rennt er schon, und ist am Ort! 
Drüben schallt es fort und fort, 
Hinterm Berg, 
hinterm Berg brennt es in der Mühle 

Der so oft von der roten Hahn 
Meilenweit von fern gerochen, 
mit des heiligen Kreuzes Span 
freventlich die Glut besprochen- 
Weh! dir grinst vom Dachgestühle 
dort der Feind im Höllenschein. 
Gnade Gott der Seele dein! 
Hinterm Berg, 
hinterm Berg brennt es in der Mühle 

Keine Stunde hielt es an, 
bis die Mühle borst in Trümmer; 
doch den kecken Reitersmann 
sah man vor der Stunde nimmer. 
Volk und Wagen im Gewühle 
kehren heim von all dem Graus; 
auch das Glöcklein klinget aus 
Hinterm Berg, 
hinterm Berg brennts! 

Nach der Zeit ein Müller fand 
ein Gerippe samt der Mützen 
aufrecht an der Kellerwand 
auf der beinernen Mähren sitzen. 
Feuerreiter, wie so kühle 
Reitest du in deinem Grab ! 
Husch! da fällts in Asche ab. 
Ruhe wohl, 
ruhe wohl drunten in der Mühle 

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Feuerwehrfrust

Aufgewacht mit schweren Schädel,
grad´ noch geträumt von einem Mädel,
der Piepser singt das Lied vom Brand.
"Zwei" zeigt die Uhr dort an der Wand.
Raus, ins kalte Auto rein;
frostig ist´s, es wird bald schnei´n.
Im Eis auf der Scheibe nur ein Schlitz,
eiskalt ist der Fahrersitz.
Motor blubbert, kommt in Gang,
kriegt schnell jenen hohen Klang,
den man vom Nürburgring her kennt
und den man "höhertourig" nennt.
Reifen quietschen schon beim Start,
Kurventechnik: herzlich/hart,
"Ideallinie" nehmen, gradeaus -
da ist auch schon das "Spritzenhaus".
Klar, jetzt ist der Motor warm,
die Scheibe frei und -
Fehlalarm!
Ein "Bürger" tat den Melder drücken,
um dann fröhlich abzurücken.
Erwischen müsst´ man diesen Knaben,
um ihm - die Meinung mal zu sagen.

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A Tribute to the Firefighters of Toronto
Written by Hartmut Reinsch
(German-Canadian Homeland Poet)
1992 Toronto, CANADA

Together as one,
They stand alone,
In the fight with the fire,
To save a home.
With faith in each other,
They try to save lives,
In hope that all goes well,
And their brotherhood survives.

Toronto Feuerwehr Tribut!
aus dem englischen "Originaltext übersetzt".
Original und Übersetzung
geschrieben von Hartmut Reinsch ©
Toronto / KANADA 2003

Gemeinsam verbunden, wenn auch allein,
so stehen die Feuerwehrleute trotzend..,
im Kampfe mit dem Feuer,
um ein Haus zu retten!
Im Glauben an einander,
erhalten sie viele Leben ...!
Mit der Hoffnung, dass alles gut ausgeht
und ihre Kameradschaft
auch diesen Einsatz überlebt.

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Tribute to Firefighters of FDNY!
Written by Hartmut Reinsch
(German-Canadian Goldsmith and Homeland Poet)
September 16, 2001 Toronto Canada


In the battle against the beastly fire...
They stay together, ready to fight!
To help all the victims of every accident,
committed to rescue, by day and by night.

These are the courageous Firefighters,
In their cities and towns of every land.
They stand together as really true friends,
Routinely they're all working hand in hand.

Everyone of them looks after the other,
Their brotherhood knows no borders...!
They are ready to help in their unselfish way,
Without fear, they follow their orders!

Many of them gave their lives in New York,
On September the eleventh, two thousand and one...!
Firefighters everywhere will remember that day,
And their feelings of loss will never be gone.


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Die FLUT!
Geschrieben von Hartmut Reinsch
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Toronto Kanada
16 August 2002


Vieles geht darin verloren,
von dem, was der Mensch erschuftet hat!
Eine Flut wie diese hält niemand auf,
der Strom wird stärker und immer noch nicht matt.

Retten was zu retten ist,
Menschen und Tiere sind uns wichtig...!
Euer Hab und Gut wird man wieder erarbeiten,
und all dies ist zur Zeit sehr nichtig!

Alte deutsche Städte leiden nun schon wieder,
man hatte sie doch gerade wieder aufgebaut!
Im Osten bereits seit der Wende,
gen Himmel beten viele Menschen laut.

Die Feuerwehrleute, THW, das rote Kreuz...
einfache Bürger und noch viele mehr,
tausende von Jugendlichen füllen Sandsäcke,
wie ein grosses, gewaltiges Heer.

Alle Menschen halten jetzt fest zusammen!
War es denn nicht immer so, in der Not...?
Als alles verloren ging in Deutschland...,
für viele brachte es damals sogar den Tod.

Ein neues Leben began für alle im Osten...,
die Wiedervereinigung brachte frischen Mut.
Man baute wieder auf mit erneuter Kraft,
nun versinkt der Traum in dieser Flut.

War es doch niemals leicht im Leben...,
unser deutsches Volk weiss darüber bescheid!
Zusammenhalten heisst es nun wieder...,
hoffentlich sind wir Deutschen auch dazu bereit.

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Die verbündeten Retter

Geschrieben zu Ehren aller THW, FW, DRK Kameraden/innen
von Hartmut Reinsch
Toronto / KANADA
28. Dez. 2003

Das THW, die FW und das Deutsche Rote Kreuz,
sie arbeiten zusammen oft Hand in Hand!
Bei Erdbeben, Flut und so manchem Unglück
zu Hause oder in einem fremden Land.

Es wird schnell gerettet, was zu retten ist,
und somit geholfen den Menschen in Not,
mit Medikamenten, Decken, Zelten und Essen.
Durch diese erste Hilfe wird oft verhindert der Tod.

Alle drei der Gruppen sind spezialisiert
und jede einzelne weiss, was sie tun muss,
Erste Hilfe, Feuerlöschen und Einstürze zu verhindern...,
ein Rennen gegen die Zeit, so geht's bis zum Schluss.

Die Spürhunde und ihre Trainer kommen auch zum Einsatz
in Trümmern und Schutt bei den meisten Beben.
Sie suchen nach den Opfern in kürzester Zeit,
und retten so oft auch manches tödlich bedrohte Leben.

Kameradschaft, Vertrauen sind der unerschütterliche Grund,
auf dem diese Gruppen zusammen im Einsatz steh'n,
gemeinsam und tapfer werden Gefahren überwunden,
bevor sie zuletzt dann den Erfolg ihres Kampfes seh'n.

Das THW, die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz,
als Verbündete zusammen bei manchem Unglück,
Dank sei allen Kameraden dieser dreieinigen Gruppen,
in der Hoffnung, sie kommen alle lebend und heil zurück.


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Die BERGWACHT!

Geschrieben von Hartmut Reinsch
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Toronto Kanada
12 Juni 2002

Von den Tälern, bis hoch zu den Bergeshöhen,
im schneebedeckten Winterwald!
Ob im Sturm, bei Regen und eisigen Winde,
es herrscht die Natur mit ihrer Gewalt!

In den Bergen und Wäldern, bei Tag oder Nacht,
in den Felsen zur Hilfe, da ist freiwillig die Bergwacht!

Mensch gegen Natur, es ist ein ewiges Ringen,
euer Einsatz für Menschen in hilfloser Not.
Das ist euer Leben und Leidenschaft,
den Menschen zu helfen, ist euer tägliches Brot!

Wie der Bergahorn, so trotzt ihr dem eisigen Wind...,
um die steile Felswand zu erklimmen, wo Verunglückte sind.
Das Retten aus den Wäldern kann kaum gefährlicher sein,
als im Unwetter in den Bergen, oder in tiefer Schlucht allein!

Möge der Herrgott euch alle immer schützen,
dass jeder der Mannschaft die Bergwacht weiter erhält!
Die Erhaltung eurer Kameradschaft und Freundschaft
ist das wichtigste für euch auf dieser Welt.

So dass ihr das Abend - und Morgenrot seht,
in der Einsamkeit auf dem Berge, beim himmlischen Schein!


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Die Bürger und ihre Feuerwehr

geschrieben von Hartmut Reinsch © 
11. Okt., 2004 Toronto / KANADA


Einige Bürger wissen sehr wenig über ihre freiwillige Feuerwehr!
Nur, dass sie zeitlich da sein muss, wenn es irgendwo brennt,
egal ob ein Stau auf der Autobahn oder im Stadtverkehr,
bald kommt Feuerwehr, doch die Zeit ist kostbar und rennt!

Viele Bürger verstehen es nicht, während sie warten, nur für ein paar Minuten,
denn die Feuerwehr sollte doch schon längst da sein, weil man sie braucht!
Sie wurde doch gerufen weil es brennt, dann müsste sie sich auch sputen,
die Flammen lodern hoch zum Dach, alles qualmt und raucht.

Das Martinshorn hört man in der Ferne, bald kommt unsere Feuerwehr!
Hoffnung ist auf den Lippen der Bürger, die Retter sind endlich nah!
Nun biegen sie um die Ecke, die Kameraden der freiwilligen Wehr,
Die Schläuche kommen raus, die Pumpe faucht, das Wasser ist da!

Die Leiter hoch, zwei Kameraden, sie kämpfen von oben ins Feuer hinein!
Jemand im Haus?, keiner weiss es genau von den Bürgern am Ort...;
Freiwillige brechen die Haustür nieder, in die Flammen hinein...,
sie kommen bald wieder, tragen zwei Kinder aus dem brennenden Hause fort.

Auch die Nachbar Wehr löscht, mit allen Kameraden.
Kein Mensch mehr im Haus...,
der Dachstuhl, gerettet, von Gottes Gnaden!
"BRAND AUS!"
Das Feuer ist aus, doch die Neugierde der Bürger bleibt,
bis alles vorbei ist in später Nacht!
"Einer für alle, und alle für einen",
Ein paar Freiwillige bleiben zurück und halten Wacht !

"Ihr Bürger, nun denkt doch einmal richtig darüber nach,"
wenn ihr sie braucht, diese rettende freiwillige Schar...,
bei Tag oder Nacht sind sie immer da und stehen bereit,
und gerade das nehmt ihr hin, als selbstverständlich und klar!

Nun zeigt wenigstens ein bisschen mehr Respekt,
für die selbstlosen, tapferen Feuerwehr-Kameraden
und ihre ehrenhafte, freiwillige Arbeit.
Jeden Bürger und Fremden in der Not zu retten,
aus Mitgefühl in ihrer einmaligen Menschlichkeit!

~"Gott zur Ehr, und dem Nächsten zur Wehr"~
Dies ist der wichtigste Spruch aller Feuerwehr-Kameraden,
bei jeder freiwilligen Feuerwehr.


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Die Freiwilligen Feuerwehrleute!

Geschrieben zu Ehren aller Freiwilligen Feuerwehrleute!
von Hartmut Reinsch
(deutsch-kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Toronto KANADA
22. 02.. 2002


Bei ihrer Familie oder auf der Arbeit,
die Freiwilligen sind immer auf Wacht!
Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr,
sie sind stets bereit, bei Tag und bei Nacht.

In den Dörfern und den Städten,
auf dem Wasser oder auf dem Land...,
kämpfen die freiwilligen Feuerwehrleute...
für all ihre Nachbarn, löschen sie jeden Brand.

Alles ehrenamtlich, und ohne jeden Lohn,
zu retten, bergen und zu helfen, sind sie immer bereit...
sie halten zusammen als treue Kameraden,
und helfen einander in Schmerzen und Leid.

Undankbar sind manchmal einige Menschen,
Nur wenn in Not oder auch alles brennt...
sonst wird nie gefragt woher Hilfe kommt,
solange die Freiwilligen kommen und alles gut rennt!

Hilfe zu leisten für so manche Familie...
und zu retten aus den Flammen ein kleines Kind...
Das tun sie mutig und oft ohne jeden Dank,
Sie lassen alles stehn und kommen geschwind.

Doch eine Träne der dankbaren Mutter,
oder zarte Umarmung vom ängstlichen Kind...
dafür, und nichts weiter lohnt es sich doch...
weil sie Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sind!


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Die Feuerkämpfer

Geschrieben von Hartmut Reinsch
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
Sept 2, 2001 Toronto Kanada


Zum Kampfe gegen das Untier des Feuers,
Sie halten zusammen und sind stets bereit!
Hilfe zu leisten, beim grössten Unglück,
Für alle Menschen in Schmerzen und Leid.

Das sind die tapferen Feuerwehrleute,
In den Städten und Dörfern auf dem Land,
Sie stehen zusammen wie treue Freunde,
Mit Routine läuft alles Hand in Hand.

Jeder Kamerad schaut nach dem anderen,
Denn im Einsatz geht's um den Ernst des Lebens!
Zur Erhaltung von Haus und Hof wird gekämpft,
Wie oft streitet der Tod ?... und verliert dann vergebens!

Die Menschen und Tiere zu retten ist wichtig,
Und jeder der Truppe setzt sich stark dafür ein;
Gott schütze die Mannschaft, jeder soll's überleben...
Denn auch ihre Lieben, sie warten daheim!

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